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GoldSilverJapan-Sonderseite: Eine detaillierte Erklärung der traditionellen Kultur, Symbolik, des Designs und des Sammlerwerts der 100-Kyat-Banknote aus Myanmar (1994–1996). Diese Seite bietet eine systematische Erklärung der 100-Kyat-Banknote aus Myanmar (Ausgabe 1994–1996), die sich durch ihre einzigartige kulturelle Symbolik und Kunstfertigkeit unter den Banknoten Südostasiens auszeichnet. Behandelt werden ihr historischer Hintergrund, die Gestaltung, die symbolischen Motive, die Drucktechniken und ihre Bewertung auf dem Sammlermarkt. Diese Banknote war die Standard-Umlaufbanknote der Zentralbank von Myanmar und ist ein wichtiges Dokument, das das nationale System und die kulturellen Werte jener Zeit visuell widerspiegelt. Auf der Vorderseite ist prominent in der Mitte ein mythisches Wesen namens Chinthe abgebildet. Dieser Chinthe ist ein Wächtertier, das einem Löwen ähnelt und als symbolische Figur an den Eingängen buddhistischer Tempel und Pagoden in Myanmar weithin bekannt ist. Es ist nicht bloß dekorativ, sondern symbolisiert Schutz vor dem Bösen und verkörpert die Verbindung zwischen Religion, Architektur und Nationalbewusstsein. Auf der Banknote kommt das Design durch filigrane Linienzeichnungen mit kraftvollen Darstellungen und dekorativen Kurven, die an anspruchsvolle Bildhauerkunst erinnern, eindrucksvoll zum Ausdruck. Die Umgebung ist mit komplexen Guilloche-Mustern und traditionellen Motiven verziert, und die Farbgebung basiert auf einem mehrfarbigen Druck in Blau, Rot und Grün. Dieses Design vereint visuelle Tiefe mit Fälschungssicherheit – ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

Die Rückseite zeigt Kunsthandwerker bei der Stuckverzierung, einem traditionellen Handwerk Myanmars. Diese Komposition ist nicht nur eine Landschaftsdarstellung, sondern symbolisiert die Weitergabe von Kultur und den Wert der Arbeit. Im zentralen ovalen Rahmen sind arbeitende Personen vor dem Hintergrund von Tempelarchitektur abgebildet, was die enge Verbindung zwischen religiöser Architektur und Handwerkskunst unterstreicht. Pagoden und Palmen im Hintergrund repräsentieren Myanmars einzigartige Landschaft und religiöse Szenerie. Während die Vorderseite also „Schutz und Symbolik“ verkörpert, zeigt die Rückseite „die Weitergabe von Kultur und den Alltag“, wodurch die gesamte Banknote eine faszinierende Erzählung darstellt. Die englischen Inschriften „CENTRAL BANK OF MYANMAR“ und „ONE HUNDRED KYATS“ belegen zudem, dass bei der Gestaltung auch auf internationale Lesbarkeit geachtet wurde. Die Wertangabe „100“ ist an mehreren Stellen platziert, um Lesbarkeit und Funktionalität in Einklang zu bringen. Darüber hinaus symbolisieren der dekorative Rahmen und der Farbverlauf die Verschmelzung von Tradition und moderner Drucktechnik.

Aus technischer Sicht verfügt diese Banknote über die damals üblichen Sicherheitsmerkmale. Das Wasserzeichen zeigt den Kopf des Chinte und die Nennwertangaben, die gegen das Licht sichtbar werden und so die Echtheitsprüfung erleichtern. Für Sammler ist auch die Tatsache wichtig, dass sich die Spezifikationen des Sicherheitsfadens je nach Ausgabejahr und Variante unterscheiden. Die Ausgabe von 1994 verwendet einen durchgehenden Faden, während die Ausgabe von 1996 einen unterbrochenen Faden aufweist – ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal. Der Druck besteht aus feinen Linienzeichnungen, Mikrostrukturen und mehrschichtigen Farben mit Details, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Das Papier ist ein strapazierfähiges Spezialpapier, das für den Umlauf geeignet ist. Besonders hervorzuheben ist, dass die Seriennummer jeder Banknote zufällig vergeben wird und keine feste Nummer vorhanden ist. Diese Zufälligkeit ist ein grundlegendes Merkmal von Umlaufbanknoten. Zwar können aufeinanderfolgende oder bestimmte Nummern in Sammlungen einen höheren Wert haben, doch in der Regel trägt jede Banknote eine andere Nummer. Auch die Unterschriften und kleinere Spezifikationsunterschiede können je nach Ausgabelos variieren, was sie zu Zielen für spezialisierte Sammler macht.

Auf dem Sammlermarkt erfreut sich diese 100-Kyat-Banknote aus Myanmar trotz ihres vergleichsweise günstigen Preises großer Beliebtheit. Grund dafür sind ihr künstlerischer Wert und ihr kultureller Hintergrund. Besonders in unzirkuliertem Zustand (UNC) bestechen die leuchtenden Farben und die gestochen scharfe Druckqualität und lassen die Wirkung des Designs voll zur Geltung kommen. Das symbolträchtige Chinthe-Motiv ist ein wichtiges Thema der südostasiatischen Kultur und eignet sich für vergleichende Studien mit Banknoten und architektonischen Dekorationen anderer Länder. Darüber hinaus dokumentiert die Darstellung von Stuckarbeiten immaterielles Kulturerbe und verleiht der Banknote somit einen Wert, der weit über ihren reinen Geldwert hinausgeht. GoldSilverJapan möchte die Kultur, Geschichte und Kunst verschiedener Länder durch solche Banknoten vorstellen und Sammlern und Kunstliebhabern neue Perspektiven eröffnen. Diese Banknote ist ein Paradebeispiel dafür: Ihr exzellentes Design vereint religiöse Symbolik, Handwerkskunst und nationale Identität und macht sie zu einem wertvollen Sammlerstück mit langfristigem Wert. Innerhalb der südostasiatischen Banknotensammlungen ist sie eine besonders ausgewogene Banknote und eine attraktive Banknote, die einer breiten Sammlergruppe, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen, empfohlen werden kann.

Myanmar 100 Kyat Banknote (1994–1996) - GoldSilberJapan

110 ¥Preis
inkl. MwSt.
Anzahl

    Dieses Produkt wird als Sammlerstück, ähnlich wie Münzen und Banknoten, mit Sammler- und Materialwert verkauft. Es ist nicht als Zahlungsmittel gedacht, sondern wird aufgrund seines Sammler- und Materialwerts als Produkt behandelt.

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